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Woraus besteht eigentlich ein Zahn? Aus der Schulzeit kann man sich
vielleicht noch wage an das Schaubild erinnern, bei dem der Zahn eine
Zahnkrone, einen Zahnhals und eine Zahnwurzel besitzt,- aber das auch
nur mit Hilfe vom Brückenbauen: oben die Krone, die sitzt auf dem Hals
und die Wurzeln stecken im Zahnfleisch. Brückenbauen ist lustig, also
wie ging es weiter? Ach ja, im Sommer, als uns Schülern der Zahnaufbau
beigebracht wurde, dachten alle nur ans Eis essen und damit es nicht
schmilzt mit einer leckeren Schokoglasur obendrauf. Dann sind wir bei
dem Zahnschmelz, der wie eine Glasur das innen liegende Zahnbein
(Dentin) bedeckt. Das Zahnbein umwickelt wiederum das Zahnmark (Pulpa),
mmh lecker, da denkt man doch glatt an Spaghetti mit Tomatensoße,- nur
das Bein ist etwas deplatziert. Und irgendetwas mit Zement kam bei dem
Zahn auch noch vor: Klar,- im Wurzelbereich wird das Zahnbein nämlich
vom Zahnzement bedeckt. Der Zahnzement ist die äußere Hülle des Zahnes
und mauert die Zahnwurzel im Kiefer ein und liefert so einen perfekten
Schutz. Und warum muss man dann überhaupt Zähneputzen und zum Zahnarzt
gehen mit seiner Zahnzusatzversicherung
und überhaupt? Erstens wird die Zahnwurzel eingemauert, die nicht
geputzt werden kann, und zweitens, gilt der Zahnschmelz zwar als die
härteste Substanz im menschlichen Körpers, aber der Schmelz wird
ununterbrochen von Säuren angegriffen, wogegen die Zahnbürste, bespickt
mit Fluoriden der Zahnpasta, kaum standhalten kann. Der regelmäßige
Zahnarztbesuch bleibt unumgänglich – und wofür hat man denn eine
Zahnzusatzversicherung, wenn man sie gar nicht nutzt.
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