Eine der zahlreichen Varianten finanzielle Mittel gewinnbringend und mit niedrigem Risiko anzulegen, sind Fonds oder Investmentfonds. Hierbei wird von einer Gesellschaft von vielen Anlegern Geld zusammen getragen, welches in einem Investmentfonds gesammelt und in verschiedenen Bereichen angelegt wird. Dabei gilt es das Risiko klein zu halten, wobei der Käufer der Fonds die Höhe des Risikos selbst bestimmen kann. Die zu investierenden finanziellen Mittel werden entweder in Wertpapiere, Aktien, am Geldmarkt oder in Immobilien angelegt, wodurch das oben erwähnte Risiko niedrig gehalten werden soll.
Durch den Kauf von Fonds erwirbt der Käufer Anteile und Rechte an diesem Vermögen und dessen Gewinnen. Das in den Fonds investierte Vermögen ist jedoch keineswegs abhängig von den jeweiligen Finanzinstituten, da von diesen das Geld als Sondervermögen gehandhabt werden muss. Dies garantiert dem Anleger die Rückgabe seiner Anlage auch im Falle von einer möglichen Insolvenz der Bank.
Bei Investmentfonds kann, wie oben erwähnt, der Inhaber die Höhe des Risikos bestimmen. Dies funktioniert anhand verschiedener Modelle, die zum Kauf angeboten werden. Meist gibt es vier Modelle, in welche investiert werden kann. Diese unterscheiden sich nach den Anlageschwerpunkten. Zum einen können Fonds mit hohen Aktienanteilen erworben werden. Hier sind die potentiellen Renditen sehr hoch, jedoch können die Verluste im Fall von negativen Kursschwankungen schmerzlich ausgehen. Verlagert sich der Schwerpunkt eher auf Immobilien oder festverzinsliche Wertpapiere, fallen die Renditen zwar niedriger aus, als es bei den Aktien möglich ist, jedoch ist eine höhere Sicherheit gegeben und es können kaum große Verluste entstehen.
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